UNSERE GESCHICHTE

WER?!

Wir sind ein Familienunternehmen aus Großbritannien und versuchen großen Unternehmen zu zeigen, dass man tolles Spielzeug nachhaltig machen kann ...

In unserer Familie basteln wir richtig, richtig gerne. Wir haben JUNKO entwickelt, um Kindern (und Erwachsenen) dabei zu helfen, Spielzeug aus ihrem Hausmüll zu machen. Hoffentlich findest du auch, dass man nicht ständig neues Spielzeug kaufen muss - es ist viel befriedigender und besser für unser Gehirn, wenn wir selbst etwas basteln und natürlich ist es auch besser für die Umwelt :) Genau wie dir ist uns der Planet wichtig. Deshalb besteht JUNKO aus recyceltem Kunststoff - so nutzen wir weniger von den kostbaren natürlichen Ressourcen der Erde. Wenn wir unser altes Plastik nicht verwenden (es gibt mehr davon, als du dir vorstellen kannst) wird es vergraben, verbrannt oder landet im Meer - alles davon wirkt sich auf die Umwelt aus.

DIE ANFÄNGE
JUNKO began damit, dass ich mit meinen Kindern ein Modellauto aus einem Saftkarton gebastelt habe und dass wir nichts hatten, womit wir funktionierende Räder machen konnten ... wenn wir nur etwas dafür gehabt hätten!

Ich bin Grafikdesigner und liebe es zu Basteln, also schien es ziemlich naheliegend, sich eine Lösung für die Räder zu überlegen – indem ich gezeichnet habe, lange in der Badewanne lag usw. Am Anfang hätte ich mir nie vorgestellt, dass es ein Produkt werden würde, aber die Plastikkrise wird immer schlimmer und die Gesellschaft produziert zu viel Müll, mit dem wir nicht mehr fertig werden und mit der Zeit fühlte es sich so an, als ob es genau der richtige Zeitpunkt wäre, Kindern dabei zu helfen, funktionierende Spielzeuge aus Müll zu basteln.

WIE
Wir hatten ein paar Rätsel zu lösen. Ich wollte, dass die Räder sich an allen möglichen Formen und Arten von Müll, Kartons, Flaschen und Pappe anbringen lassen, die biegsam, flach und gekrümmt sein können. Ich wollte, dass die Räder ganz einfach wiederverwendet werden können und ich wollte, dass sie Leistung bringen, aber ohne Motor oder Batterien. Daher ist das Set mechanisch und die Kinder können sehen, wie es funktioniert und damit herumexperimentieren. Und natürlich ist es auch umweltschonender.

Nachdem wir einige potenzielle Lösungen gefunden hatten, war der nächste Schritt das Testen. Ich musste mir beibringen, mit einem CAD-Programm umzugehen, damit ich unsere Teile gestalten konnte. Dann wagten wir es und kauften einen 3D-Drucker. Ich weiß nicht, wie jemand das alles ohne einen 3D-Drucker machen soll. Sie können ein bisschen nervig sein, wenn etwas schief geht, aber generell sind diese Geräte unglaublich toll. Zwei Jahre später kam JUNKO dann auf den Markt. Es war eine steile Lernkurve und wir haben taschenweise Prototypen (es wird euch freuen zu hören, dass wir sie mit dem 3D-Drucker aus umweltfreundlichem PLA aus Maisstärke gedruckt haben). Wir haben Dinge ausprobiert, sind gescheitert und dann haben wir es wieder probiert, bis wir ein System hatten, das so vielseitig wie es geht mit Müll eingesetzt werden kann. Es ist immer noch Basteln mit Müll, es ist immer noch eine Sauerei und macht viel Spaß, aber es ist noch besser!

Außer dem Rahmen und den Rädern haben wir auch wiederverwendbare Verbindungsstücke entwickelt, die wir J-FIX genannt haben, mit denen man jede Menge Müll schnell verbinden kann, wobei weniger Klebeband und Kleber benutzt und somit hoffentlich auch weniger Tränen vergossen werden! (Wie viele Modelle aus Müll von Kindern enden in Frust, weil die Joghurtbecher abfallen, wenn das Klebeband oder der Flüssigkleber zum x-ten Mal nachgibt?) In Klebeband und Kleber steckt meistens Einwegplastik, das wir gerne vermeiden möchten. Wirf einen Blick auf unseren Abschnitt „Basteln“, um Beispiele dafür zu sehen, wie die Verbindungen verwendet werden können...

HEUTE
JUNKO wurde vor 2 Jahren auf den Markt gebracht. Wir wissen, dass nachhaltiges Spielzeug immer noch ein Nischenprodukt ist und hoffentlich wird es eines Tages die Norm sein! Viele Eltern finden sich mit der Flut von Plastikspielzeug ab, das ihre Kinder bekommen - keiner von uns ist perfekt, es ist schwierig, dagegen anzugehen! Die gute Nachricht ist, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit von ethischem/ verantwortungsbewusstem Einkaufen wächst und wir lieben es, dass Unverpacktläden nun auf großen Einkaufsstraßen auftauchen. Wir selbst haben uns darauf konzentriert, ein originelles, hochwertiges, in Europa hergestelltes Produkt aus recyceltem Material zu produzieren, das Familien hoffentlich jahrelang Freude bereitet. Das macht es natürlich teurer als Spielzeug, das weit weg in nicht regulierten Fabriken in Massenproduktion hergestellt wird und dann Tausende von Kilometern nach Europa transportiert wird, um nur allzu bald auf der Mülldeponie zu landen.

Das Schöne an JUNKO ist, dass es kein vorgefertigtes Spielzeugset oder ein Bausatz ist, bei dem man nur ein Stück Müll anbringen muss, um das Spielzeug fertig zu bauen. Es wird stattdessen ein Teil von Modellen aus Müll von so ziemlich jeder Größe, was Kindern die Freiheit gibt, alles zu basteln, was sie wollen. JUNKO kann mit bereits vorhandenen Spielen und Spielzeugen verwendet werden. Wir hoffen, dass es eine neue Art des Denkens für kreative Kinder und Eltern ist ... zum Beispiel: kauft kein Plastikauto für die Lieblingspuppe, sondern bastelt es und dann bastelt noch ein Besseres! Bastelt Fahrzeuge für eure Lieblingsactionfiguren. JUNKO hat sogar Noppen, sodass ihr auch die Figuren von diesem berühmten Hersteller für Klemmbausteine daran befestigen könnt. Bastelt ein Puppenhaus, ein Schloss, ein Schnellboot ... das alles ist möglich mit JUNKO, Schrott und Fantasie.

Ganz im Sinne von unserem umweltfreundlichen Ethos werden die Bausätze in Großbritannien & der EU aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Noch mehr Unternehmen könnten und sollten es so machen und ich hoffe, das werden sie auch, denn es gibt tonnenweise Plastik, das darauf wartet, wiederverwendet zu werden. (Ich habe kürzlich gelesen, dass wir scheinbar 75% des benötigten Kunststoffs in Großbritannien zusammenhätten, wenn wir alles recyceln würden, was wir können!) Wir haben bewusst auf Biokunststoffe verzichtet, da wir der Meinung sind, dass die Flächen, die für den Anbau der für Biokunststoffe verwendeten Pflanzen genutzt werden, besser für Lebensmittel oder die Wiederaufforstung zur Bekämpfung des Klimawandels verwendet werden könnten.

Natürlich achten wir darauf, dass JUNKO kunststofffrei verpackt wird, daher stecken unsere Bausätze in 100% recycelbaren Pappröhren.

WIE ES WEITERGEHT
Wir versuchen, die Botschaft hinter JUNKO zu verbreiten... wir wollen so viele Kinder wie möglich von den Bildschirmen wegholen (natürlich nicht ganz!) und sie dazu bringen, dass sie Fähigkeiten im Gestalten, Bauen und Handwerken erlernen, wenn sie tolle Kreationen aus Abfall basteln. Wir müssen mit den astronomischen Marketingausgaben der großen Spielzeughersteller konkurrieren, von denen viele das Thema Umwelt nicht so ernst nehmen, wie man es sich wünschen würde. Wenn ihr also Spaß an JUNKO habt, erzählt bitte euren Freunden davon.

DANKSAGUNG
Ein Dank an Joe & Paul von Vegtrug für all die nützlichen Kontakte und die Geschäfts- und Produkteinführungsberatung. An Andy von KFIE, der die Produktion organisiert hat – 3D-Modelle, Werkzeugbereitstellung und Fertigung... einfach alles! An den Rechtsexperten Adrian Sewell von Tandem Patents, der mich auch mit Andy bekannt gemacht hat. An Von Asis für seine wundervollen Zeichnungen und seine Geduld, bis alles perfekt war. An Dmitry von ArtScience für den Aufbau der tollen Onlinepräsenz. Und an all unsere Freunde und Familienmitglieder, die wertvolle Meinungen und Unterstützung gegeben haben. Unbekannterweise, ein Dank an die Autorin Elisabeth Beresford für ihre „Wombles“-Bücher - wie sehr sie mit ihren genialen Botschaften zur Wiederverwertung, zum Upcycling und zum Umweltschutz ins Schwarze getroffen haben... wir lieben sie! Und natürlich Dank an Beth, meine Frau, die freiwillig den Schritt gewagt hat und mir bei allen Ideen, der Organisation und dem endlosen Testen von Modellen geholfen hat.

Ich hoffe, dass viele junge Kreative Spaß daran haben, ihr Köpfchen zu benutzen und ihre Kreativität zu entfalten, um fantastische Spielzeuge aus Abfällen zu basteln und diese Fähigkeiten in ihr Erwachsenenleben mitzunehmen.

Pete Rope
(Erfinder von JUNKO)

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